Ich definiere ein Internetkollektiv als eine sich auf einer Webseite oder einem Internetportal befindliche Einrichtung, die es erlaubt, viele Menschen durch ihre jeweiligen Geräte an einem großen Projekt teilhaben zu lassen. Diese Menschen verbinden sich bei der Verfolgung ihres Projekts zu einer kollektiven Einheit.

Außerdem gibt es spontan entstehende virtuelle Kollektive, die sich durchaus auch plattformübergreifend betätigen, so z. B. während des „Arabischen Frühlings“ auf Twitter und Facebook.

In kleinerem Rahmen wird für solche spontanen Aktionen auf Twitter oft der Begriff „Shitstorm“ gebraucht, so gab es z. B. nach Angela Merkels Äußerung, das Internet sei „für uns alle Neuland“ einen sehr großen Shitstorm auf Twitter zu #neuland. Zu Twitter komme ich nochmal im nächsten Kapitel zurück.

Ein nicht spontan geformtes (sondern ein von Anfang an festgelegtes) Internetkollektiv kann verschiedenartig ausgelegt sein, die wichtigsten Beispiele werde ich in den nächsten Beiträgen aufzählen.

Das Beitragsbild zeigt kurz und knapp, wie man einen Shitstorm managen sollte.

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2 Gedanken zu “2.1 Kollektiv ausgelegte Einrichtungen im Internet

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