Im ersten Kapitel bin ich bereits auf Anonymität eingegangen und im Zusammenhang mit Trolling zu dem Schluss gekommen, dass es besser wäre, das Erstellen und „Pflegen“ eines Accounts mit Mühe (Sichtbarkeit aller früheren Aktionen und Bewertungen) zu verbinden, denn so würde Trolling, also unverantwortliches Beleidigen und Foppen, unterbunden.

Eine Realnamenpflicht wie bei Facebook schließt das Verleugnen der eigenen Person von vornherein ganz aus. Andererseits ist es im Zusammenhang mit den auf Facebook verrichteten Tätigkeiten unter Umständen auch problematisch, einen Realnamenzwang zu haben. Es gab Personen, die unter Pseudonymen regierungskritische Artikel auf Facebook veröffentlichten und teilten. Sie bekamen mit der Einführung der Realnamenpflicht 2011 auf Facebook zwei Nachteile. Erstens waren sie unter ihrem wahren Namen unbekannt und verloren nun ihre „Freunde“, da diese vorerst den realen Namen ihres unter Pseudonym veröffentlichenden Freund nicht kannten, zweitens konnten sie nun leichter identifiziert oder verfolgt werden.

Ein realer Name gibt im Internet oft schon so viele Informationen wie eine Visitenkarte preis. Siehe Beitragsbild.

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